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Ursprung und Geschichte des Dax

   

german-index.jpgBeim DAX handelt es sich um den „Deutschen Aktienindex“. Der Dax ist der mit Abstand wichtigste deutsche Aktienindex. In ihm wird die Performance der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen gemessen. Der Index-Stand wird anhand der Xetrakurse an der Frankfurter Wertpapierbörse ermittelt.

Ursprünglich war der DAX nur als ein weiterer deutscher Index gedacht, aber er wurde so beliebt das er der etablierte Leitindex für den deutschen Aktienmarkt wurde, ähnlich zu dem S&P 500 in den USA.

Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung haben den Dax 1988 eingeführt. Historisch gesehen ist er der Nachfolger des Index der Börsen-Zeitung der 1959 gegründet wurde. Zum ersten Mal wurde der DAX am 31. Dezember 1987 auf 1.000 Indexpunkte normiert.

Der bekannte DAX ist der Performanceindex bei dem auch die Dividenden der Unternehmen berücksichtigt werden. Beim EURO STOXX 50 Index bezieht man sich nur auf den Kursindex, ohne die Dividenden berücksichtigen.

Die gesamte Marktkapitalisierung des DAX betrug 1.192 Milliarden Euro (Stand: Oktober 2017).

Zur Indexberechnung werden die Kurse und die Marktkapitalisierung der DAX 30 Unternehmen herangezogen die sich im Streubesitz befindlichen, also frei zugänglich sind.

Zur Berechnung wird die Formel von Laspeyres verwendet.

Laspeyres-Index Formel zur DAX Berechnung

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Der Index basiert auf den Kursen des elektronischen Handelssystems Xetra. Börsentäglich ab 9:00 Uhr CET geht es los, bis spätestens 9:06 Uhr die ersten Kurse feststehen. Der Börsentag endet mit der Xetra-Schlussauktion um 17:30 Uhr CET. Seit 1. Januar 2006 wird der Kurs jede Sekunde neu berechnet.

Vor und nach dem Handel wird der DAX als Late/Early DAX berechnet (L/E Dax). Dieser wird vorbörslich von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr CET und nachbörslich zwischen 17:45 Uhr und 20:00 Uhr CET berechnet.

Dazu gibt es noch den X-DAX der jeden Börsentag von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr CET und von 17:45 Uhr bis 22:00 Uhr CET berechnet wird. Dem Zugrunde liegen die Preise des an der Terminbörse EUREX gehandelten DAX-Future mit der geringsten Restlaufzeit sowie die offiziellen Euribor-Zinssätze der EZB. Der X-DAX ist damit ein sehr sicherer vor- und nachbörslicher Indikator für die DAX-Entwicklung. Die US-Märkte werden vollständig zeitlich abgedeckt.

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Von Eva K. - Eva K., CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=824045

DAX Komposition

Damit ein Unternehmen in den DAX aufgenommen wird unter anderem einen Streubesitz von mindestens 10 % aufweisen. Es kann seinen Sitz in Deutschland haben oder nur den Schwerpunkt seines Handelsumsatzes an Aktien in Frankfurt mit einem Sitz an anderer Stelle in der europäischen Union.

Für die Gewichtung der Aktien ist allein der Wert der sich im Streubesitz befindlichen Aktien verantwortlich – der sogenannte „Free Float“. Durch Kursveränderungen und neue Gewichtungen im Streubesitz verändert sich dies permanent. Kursveränderungen werden jede Sekunde berücksichtigt, während Veränderungen beim Streubesitz nur einmal pro Quartal erfasst werden.

Verzerrungen wie zum Beispiel die plötzlichen Aufwertung der VW Aktie auf mehr als EUR 1,000, getrieben durch den Übernahmeversuch von Porsche und die dementsprechenden Zwangskäufe eines knappen Angebots an VW Aktien, versucht man zu vermeiden. Falls ein DAX Teilnehmer mehr als 10% des DAX ausmacht und die 30 Tages Volatilität der Aktie 250% überschreitet kann dieses Unternehmen vorübergehend vom Handel ausgeschlossen werden.

Was bewegt den DAX?

Durch die verschiedene Gewichtung der Unternehmen im DAX haben auch nicht alle den gleichen Einfluss auf den Index. Unternehmen mit der größten Gewichtung im DAX sind zum Beispiel Siemens, SAP, Bayer oder Allianz (>35%). Wenn die Quartals oder Jahreszahlen dieser Unternehmen anstehen haben diese Kursveränderungen einen weit größeren Anteil an den Preisveränderungen des DAX als wenn Unternehmen die nur einen kleineren Anteil an der Kapitalisierung des DAX haben. Begrenzt ist die Indexgewichtung eines Unternehmens jedoch bei 10%.

Ansonsten reagiert der DAX stark auf makroökonomische Veränderungen bei Kennzahlen wie Arbeitslosigkeit der größten Wirtschaftsnationen oder jegliche wesentliche Wirtschaftsdaten sowie Änderungen in der Zinspolitik in Europa und den USA. Der DAX ist ein hervorragendes Risikobarometer am Kapitalmarkt.

Was ist ein DAX Future und was ist ein CDF Kontrakt?

Beim FDAX Future handelt es sich um einen Terminkontrakt, beim CFD um einen Differenzkontrakt. Der Future ist ein standardisierter, börsengehandelter Terminkontrakt. Der CFD eine Individualspekulation mit dem Broker faktisch ohne Laufzeitende.

Der Future wie der CFD Kontrakt stellen eine Wette auf das sogenannte „Underlying“ dar, also in diesem Fall der DAX. Bei beiden Produkten erwerben sie nicht den DAX sondern spekulieren nur auf die Preisveränderungen.

DAX CFDs spiegeln den Preis des Basiswertes fast 1:1 wider. CFDs sind im Vergleich zum DAX Future zu deutlich günstigeren Einsteigspreisen und gestückelt handelbar. Der DAX Markt wird, im Gegensatz zum Future, auf der Ebene des Kontrakts nachgebildet. Es fallen Transaktionskosten wie Marge, Spread (Unterschied zwischen Ankauf- und Verkaufpreis) oder Swaps (Finanzierungskosten über Nacht) an.

Transaktionskosten Valutrades CFDs

Die kleinste Positionsgröße ist ein Lot bei einem Wert von EUR 0.95 pro Punkt. Die maximale Positionsgröße ist EUR 0.95 pro Punkt. Insgesamt können bis zu 100 Lots auf einmal gehalten werden, die aber in beliebig viele Einzelpositionen eingeteilt werden können. Beim Standard Konto müssen keine Kommissionen gezahlt werden. Beim direkten Marktzugang per ECN Konto fallen Kommissionen von USD 0.60 pro „Roundtrip“ je Lot an (USD 0.30 auf jeder Seite). Die Margen Anforderung beträgt 1% und es wird ein maximaler Hebel von 1:100 angeboten.

Die Haltekosten für Positionen die über Nachte gehalten werden werden täglich neu berechnet und auf der Valutrades Webseite veröffentlicht. Der DAX CFD kann durchgehend von 9 Uhr bis 23 Uhr an Werktagen gehandelt werden.

 

Liste der Unternehmen im DAX:

 

DAX Unternehmen (2017)

Adidas

Allianz SE

BASF

Bayer AG

Beiersdorf AG

BMW

Commerzbank

Continental AG

Daimler AG

Deutsche Bank

Deutsche Börse

Deutsche Post AG

Deutsche Telekom

E.ON

Fresenius

Fresenius Medical Care

HeidelbergCement

Henkel

Infineon

Linde AG

Lufthansa

Merck KGaA

Munich Re

ProSiebenSat.1 Media

RWE

SAP

Siemens

ThyssenKrupp

Volkswagen AG

Vonovia

 

 

Haftungsausschluss:

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