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Wie beeinflussen die Nonfarm Payrolls den Forex-Handel?

   

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Professionelle Forex-Trader sind unerbittlich bei der ständigen Beobachtung der mit dem jeweiligen Markt eng verbundenen ökonomischen Schlüsselfaktoren. Der Grund dafür ist einleuchtend: denn es sind gerade Konjunkturindikatoren, durch die ein Trader sowohl kleinere wie auch größere Wachstumstrends erkennen kann. Ein besonderes Hauptaugenmerk legen Trader auf den Verbraucherpreisindex (CPI), den Statistiken zum Wohnungsmarkt, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die persönlichen Konsumausgaben (PCE) und den Arbeitsmarktbericht. Vor allem dem Arbeitsmarktbericht wird Wichtigkeit eingeräumt, denn er umfasst eine Fülle von Daten und Statistiken, wodurch ein Trader zwischen den Zeilen lesen kann, vor allem wenn man die aktuelle wirtschaftliche Lage des Landes verstehen will.

Der Grund, warum die NFP-Daten so wichtig sind

Der vom Bureau of Labor Statistics zusammengestellte Arbeitsmarktbericht umfasst unter anderem wichtige Informationen über Arbeitslosigkeit, Beschäftigungs- und Lohnwachstum. Von großer Bedeutung ist die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payroll). Diese entspricht der Gesamtzahl von bezahlten Arbeiterinnen und Arbeitern eines jeden registrierten Unternehmens; davon ausgenommen sind private Haushaltsangestellte, Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen, allgemeine Regierungsmitarbeiter und, wie oben bereits erwähnt, Landarbeiter. Der Grund, warum Trader wie gebannt auf ihre Bildschirme blicken, wenn die Zahlen veröffentlicht werden, liegt darin, dass sie einen Überblick über die Inflations- sowie Wachstumsentwicklung geben.

Jeden ersten Freitag im Monat das gleiche Spiel. Wenn die Beschäftigungszahlen veröffentlicht werden nimmt die Marktaktivität tendenziell zu, da es sich bei den Nonfarm Payrolls wohl um die für den Forex-Markt wichtigste volkswirtschaftliche Statistik handelt. Sofort ins Auge stechen die Genauigkeit der Daten, denn die Berechnungen basieren auf Beobachtungen der Beschäftigungspraxis von einigen der größten Unternehmen der Vereinigten Staaten. Die Daten werden gemeinsam mit der Arbeitslosenrate veröffentlicht, welche auf einer Haushaltsumfrage zur Beschäftigungssituation basiert. Ein Trader kann daraus eine unmittelbare Beziehung zwischen den beiden zeichnen, wobei die Beschäftigungsquote bis zu einem gewissen Grad die größten Erkenntnisse bringt.

Während in einigen Fachkreisen möglicherweise über die Bedeutung des Arbeitsmarktberichtes diskutiert wird (einige bezeichnen die Nonfarm Payrolls als Spätindikator), liegt der Grund für den Einfluss der Beschäftigungszahlen auf den Forex-Handel darin, dass die Jobdaten Querverbindungen zu dem auf und ab der Konjunkturentwicklung herstellten. Wenn sich die Stellenzahl erhöht und die Beschäftigung wächst, gewinnen die Finanzmärkte an Schwung, denn die Konsumenten verfügen plötzlich über ein größeres Einkommen und können so auch mehr Geld ausgeben. Steigende Konsumausgaben waren schon immer ein wichtiger Faktor für den US-Dollar, kurz USD, auch wenn dessen Einfluss schon immer unterschätzt wurde. Gerade deshalb hat das detaillierte Stellenwachstum sehr wohl einen Einfluss auf den Forex-Handel.

Der NFP-Dominoeffekt

Die Nonfarm Payrolls und die dazugehörigen Statistiken können auch einen Dominoeffekt auslösen, welcher wiederum den Forex-Handel sowie die Marktperformance beeinflusst. So legt ein schnelleres Stellenwachstum nahe, dass die Federal Reserve darauf über Zinsanpassungen reagieren muss. Je nach Zustand wird die amerikanische Notenbank entweder die Leitzinsen erhöhen oder senken. Die Federal Reserve besitzt, wie sie sicherlich bereits wissen, ein duales Mandat zur Kontrolle der Geldpolitik. Das bedeutet, dass die Nonfarm Payrolls auch eine Signalwirkung für die Zentralbankpolitik hat, was sich logischerweise auch auf die Großwetterlage am Forex-Markt auswirkt.

Forex-Trader müssen sich regelmäßig mit Unmengen an Konjunkturindikatoren auseinandersetzen, wenn sie effizient investieren wollen. Durch diese Informationsflut kann es durchaus zu einer Überlastung kommen. Einige Wirtschaftsindikatoren wie beispielsweise die Privatausgaben, die Einzelhandelsumsätze, sowie die Verbraucherpreise und der PCE haben die Macht, den Kurs der Kapitalmärkte zu ändern. Jedoch kann die Wichtigkeit der Nonfarm Payrolls und deren Einfluss auf den Forex-Handel nicht ignoriert werden, da es wohl der wichtigste existierende Konjunkturindikator überhaupt ist. Er reflektiert die allgemeine Stimmung, die Inflation und das potenzielle Wachstum und das alles durch unvoreingenommene Daten. Wenn Sie Forex handeln, schulden Sie es sich selbst, den Umgang mit den Nonfarm Payrolls zu erlernen.

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